Smart Buildings: Digital zur ökologischen Nachhaltigkeit

Coliving – Arbeiten und Wohnen unter demselben Dach
23. August 2018

Smart Buildings: Digital zur ökologischen Nachhaltigkeit

Die umweltfreundlichen Häuser von heute und morgen sind meist nicht von außen sofort als grüne Gebäude, wie etwa das One Central Park in Sydney, zu erkennen. Häufig verbirgt sich auch im Inneren ein wahres Energieeffizienz-Wunder, das seinen Beitrag für unsere Umwelt und das Klima tätigt. Moderne Häuser werden immer mehr zu vernetzten Gebäuden, sogenannten Smart Buildings. Der immer weiter voranschreitende digitale Wandel eröffnet auch der Immobilienwirtschaft neue Wege. Das nicht nur in der Hausverwaltung, wie unsere Startup-Beteiligung Habitalix es uns vormacht, sondern auch in der Energieversorgung und -effizienz. Schauen wir zum Beispiel auf die Stromversorgung einer Wohnung von morgen: In Zukunft wird der Verbrauch mit Hilfe von sogenannten Smart Meter gemessen. Diese digitalen Stromzähler übermitteln den Verbrauch dann detailliert aufgeschlüsselt an Netzbetreiber und Stromerzeuger. Gleichzeitig kann der Bewohner seinen Verbrauch per App in Echtzeit einsehen. Ein weiterer Vorteil:  Netzbetreiber und Energielieferanten werden so zukünftig in der Lage sein, ihre Stromproduktion an den Bedarf der Verbraucher anzupassen und können dadurch flexiblere Tarife anbieten. Dies eröffnet sogar die Möglichkeit, für Energielieferanten nur noch den Strom zu produzieren, der auch wirklich verbraucht wird und somit energieeffizienter zu arbeiten. Ein vernetztes Gebäude, das Smart Building, erhöht seine Energieeffizienz quasi im Alleingang. Intelligente, vernetzte Thermostate in Wohnungen passen sich dem Nutzungsverhalten der Bewohner an. Dadurch können sie beispielsweise die Temperatur in der Wohnung senken, wenn der letzte Bewohner die Tür hinter sich schließt und kurz vor der Rückkehr wieder erhöhen. Mit diesen smarten Häusern steuern wir in eine energieeffiziente Zukunft, die Ressourcen spart und unsere Umwelt schont.