Optimierung im Bestand – warum es sich lohnt, ehemalige Risikoobjekte investmentfähig zu machen

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Optimierung im Bestand – warum es sich lohnt, ehemalige Risikoobjekte investmentfähig zu machen

Ein früher Einstieg in die Wertschöpfungskette und nur wenige, kalkulierbare Risiken – das sind zwei der entscheidenden Faktoren für institutionelle Anleger, um in eine attraktive Immobilie erfolgreich zu investieren. In den vergangenen Jahren wurden diese Eigenschaften häufig bei Core-Objekten gefunden. Diese versprachen schließlich langfristige Mietvertragslaufzeiten und damit Investmentsicherheit. Heute jedoch wird die niedrige Anfangsrendite immer öfter zum Risiko: Fallen unerwartete Nachrüstungsmaßnahmen an oder geht ein Mieter überraschend insolvent, überschreiten die Ausgaben für das Objekt schnell die Einnahmen.

Als Alternative zu Investments in Core-Objekte kaufen Investoren mit einer höheren Renditeerwartung immer häufiger im Value-Add- sowie im opportunistischen Segment an etablierten A- und B-Standorten an. Besonders bei kleineren Neuentwicklungen oder Revitalisierungsprojekten mit einem Verkehrswert von unter 15 Millionen Euro gibt es jedoch oftmals Hürden in Hinblick auf die Rechts- oder Datenlage des Objekts – oder aber die Leerstandsrate ist schlichtweg zu hoch. In dieser Form kommen die Objekte für Family Offices und kleinere institutionelle Anleger als Investmentprodukt noch nicht infrage.

Spezielle Projektentwickler schaffen Transparenz

Genau hier setzen spezialisierte Projektentwickler wie die CREO Group an: Sie identifizieren die problematischen – aber vielversprechenden – Immobilien, kaufen sie gezielt an und machen sie anschließend investmentfähig. Häufig ist es ihre Aufgaben, Genehmigungsverfahren im Bau- und Planungsrecht für unbebaute Flächen oder Nachverdichtungsobjekten voranzutreiben. Für Immobilien im Bestand erarbeitet die CREO Group neue Nutzungs- und Vermarktungskonzepte, und auch Mietverträge werden geprüft oder nachverhandelt, um die rechtlichen Rahmenbedingungen vollständig zu erfüllen und das Objekt kaufmännisch zu optimieren. Zusätzlich richtet die CREO Group einen digitalen Datenraum ein, und sorgt so dafür, dass die wichtigen Parameter der Immobilie transparent gemacht werden.

Für zahlreiche Investoren würde es einen zu großen zeitlichen Aufwand bedeuten, diese Themen selbst zu klären. Die Objekte würden im Ist-Zustand also von vornherein durch das Raster fallen. Durch die Übernahme dieser Aufgaben führt die CREO Group die Immobilien wieder in den Markt zurück. Zusätzlich wird die Fläche selbst wieder nutzbar gemacht, was den Vermietungsmarkt entlastet – schließlich werden moderne Büroflächen händeringend gesucht.