Let’s do Leipzig – warum sich immer mehr Investoren für die achte deutsche Top-Stadt entscheiden

Shared Office Spaces: Hybride Büroflächenkonzepte vereinen das beste beider Welten
5. April 2019
Digitalisierung war gestern – es zählt der digitale Wandel
18. April 2019

Let’s do Leipzig – warum sich immer mehr Investoren für die achte deutsche Top-Stadt entscheiden

Aerial view of the city of Leipzig in Germany

Foto: claudiodivizia | ClipDealer

Ob als Messe-, Universitäts-, oder Wissenschaftsstadt – Leipzigs Ruf reicht seit Jahrhunderten weit über die Landesgrenzen hinweg. In den vergangenen Jahren erlebte die sächsische Metropole einen rasanten Bevölkerungszuwachs und wurde im Volksmund passend dazu umgetauft: „Hypezig“ ist seither in aller Munde. Stadtteile wie Connewitz oder das Musikviertel erfahren einen regelrechten Run. Bis 2030 wird der Stadt ein Bevölkerungswachstum von derzeit knapp 600.000 Einwohnern auf bis zu 720.000 prognostiziert. Gleichzeitig hat Leipzig sein studentisches Flair beibehalten, blieb authentisch und – im Vergleich zu anderen deutschen Metropolen – erschwinglich.

Gute Aussichten für Arbeitnehmer

Aufgrund dieser Qualitäten ist die Stadt bei jungen Menschen sehr beliebt und vor allem als Unternehmensstandort hoch interessant. Am zentralen Verkehrsknotenpunkt Leipzig sind große Player wie Porsche, BMW, BAYER, Dell, DHL und Amazon vertreten. Aber auch kleinere Unternehmer werden bei der Firmen- und Niederlassungsgründung regierungsseitig aktiv unterstützt: Leipzig verfügt über mehrere Wirtschaftsförderprogramme, darunter das Unternehmensgründerbüro (ugb), das junge Gründer und Startups unterstützt. Die Beschäftigungssituation in der Stadt ist gut. Im Februar 2019 zählte Leipzig noch knapp 20.000 Arbeitslose; ein Rückgang von circa 2.200 im Jahresvergleich.[1] Damit liegt die größte Stadt im Freistaat Sachsen etwa ein Prozent über dem Bundesdurchschnitt von 4,9 Prozent.

Leerstände sinken – Mieten steigen

Leipziger Büroflächen sind gefragt. Zwar war der Flächenumsatz 2018 mit 135.000 Quadratmetern niedriger als im Jahr zuvor. Doch die Nachfrage ist ungebrochen, und die Stadt wächst weiter. In den vergangenen zehn Jahren hat sich der Leerstand von Büroflächen in Leipzig annähernd halbiert. Ende 2018 standen noch etwa 247.000 Quadratmeter leer.[2] Lediglich bei einem Anteil von 42.000 Quadratmetern handelte es sich um moderne Flächen. Auf den Gesamtmarkt bezogen liegt die Leerstandsquote bei 6,6 Prozent. Zum Vergleich: In Frankfurt am Main beträgt der Wert 7,7 Prozent.[3]

Diese gute Marktsituation hat die Büromieten steigen lassen. Zahlen der BNP Paribas zufolge wuchsen die Top-Mieten bis Ende 2018 auf 13,50 Euro je Quadratmeter², was einem Zuwachs von vier Prozent im Jahresvergleich entspricht. Die Durchschnittsmiete lag bei 9,00 Euro je Quadratmeter². Für Investoren bietet die inoffizielle achte deutsche Top-Stadt also im Vergleich zu den klassischen Investmentstädten wie Berlin, Hamburg oder Frankfurt am Main sowohl günstigere Ankaufskonditionen als auch viel Potenzial, den Cashflow zu optimieren.

Prognose: Stabiles Wachstum

Daher schließe ich mich den Expertenstimmen absolut an, die Leipzig als wichtigen Zukunftsstandort für Investments einstufen: Auch 2019 geht es für den Leipziger Büroimmobilienmarkt aufwärts.[4] Trotz stabiler Bauaktivität in der Stadt ist das Angebot weiterhin knapp, die Nachfrage hält an. Besonders moderne Büros stehen hoch im Kurs. Unternehmen aller Branchen und Größen haben Leipzig ins Auge gefasst. Das sorgt für nachhaltiges und dynamisches Wachstum in dieser Stadt, die sowohl mit urigem Charme als auch als wirtschaftlicher Standort überzeugt.


[1] https://statistik.arbeitsagentur.de/Navigation/Statistik/Statistik-nach-Regionen/BA-Gebietsstruktur/Sachsen/Leipzig-Nav.html

[2] https://www.bnppre.de/marktberichte/bueroimmobilienmarkt/leipzig-at-a-glance/

[3] https://www.bnppre.de/marktberichte/bueroimmobilienmarkt/frankfurt-at-a-glance/

[4] https://www.immobilien-zeitung.de/1000058914/leipziger-buerovermietungen-um-fast-fuenftel-eingebrochen