Ein neuer Markt mit viel Potential – Coworking & Co

Die Digitalisierung an (Büro)Gebäuden verzahnt Einzellösungen wie etwa Sicherheitsdienste, Facility Manager, Objektbetreuer und schafft letztlich ein Gesamtsystem
13. Juni 2018

Ein neuer Markt mit viel Potential – Coworking & Co

Coworking Spaces werden in der modernen Arbeitswelt gerne als Synonym einer zukunftsweisenden Büroumgebung gesehen. Und in der Tat verlangen insbesondere junge, dynamische Unternehmen nach einem „rundum-sorglos-Büro“, gerne in Citylage, wo der Platz knapp ist, zu günstigen und flexiblen Konditionen. Noch steht Deutschland hier am Anfang. Doch der Flächenumsatz an flexiblen Büronutzungskonzepten nimmt rasant zu. Durch diese neuen Anforderungen entsteht in Städten wie Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München oder Stuttgart ein komplett neuer Markt. Dabei schaue ich gerne auf einen Anbieter wie etwa das New Yorker Start-up WeWork: Investoren bewerteten die 2010 gegründete Firma zuletzt mit 16,9 Milliarden Dollar. Und dies, obwohl das Geschäftsmodell eher analog als digital aufgebaut wurde. Mit einer klugen Strategie gelang es den Gründern dennoch, durch Anmietung und Weitervermietung in kürzester Zeit 253.000 Mitglieder und 40.000 Unternehmen in 74 Städten für sich zu begeistern. Was die Immobilienbranche daraus lernen sollte? Der Markt bewegt sich sehr schnell und wir müssen sehen, dass wir die Trends nicht verpassen. Denn noch bevor sich das Geschäftsmodell „Coworking“ in deutschen Großstädten flächendeckend durchsetzt, klopft die kollaborierende Lebenswelt, das „Coliving“ schon an die Tür: neben WeWork planen auch Unternehmen wie rent24 Projekte, in denen Menschen flexibel miteinander leben und arbeiten können. Was entsteht ist dann ein Ökosystem der kollaborierenden Lebenswelten – das hat immense Auswirkungen auf unsere gesamte Branche!