In drei Schritten zum maßgeschneiderten Immobilien‐Investment
27. September 2018

Die ABBA-Strategie – Top-Lage oder Top-Stadt?

Schon seit Jahren ist der deutsche Immobilien-Investmentmarkt von einem deutlichen Nachfrageüberhang geprägt – vor allem im Core-Segment. Denn auf der Suche nach einer passenden Immobilie ist die Lage ein entscheidender Faktor. Daher ist die Nachfrage nach Immobilien in A-Lage in einer A-Stadt besonders hoch. Jedoch sind solche Core-Immobilien in der Regel sehr gefragt und auch verhältnismäßig teuer. Zwar hat man dann eine gute und vermeintlich sichere Geldanlage in Top-Lage, jedoch schmälert der hohe Kaufpreis die Rendite entsprechend. Wie schafft man also den Spagat zwischen dem lohnenden Investment bei profitabler Rendite? Für mich liegt die Antwort auf der Hand: mit der ABBA-Strategie. Das bedeutet investieren in A-Lagen in B-Städten und in B-Lagen in A-Städten.

In B-Städten sind die Rahmenbedingungen für Immobilieninvestitionen meist sehr gut. Anleger, die hier investieren, spekulieren mit einer positiven Entwicklung und dem Wachstumspotenzial dieses Standorts, was sich bezahlt macht. Wer in B-Städten in A-Lagen investiert, zahlt deutlich weniger für eine Immobilie als für ein Objekt in vergleichbarer Lage in einer A-Stadt. Zusätzlich profitiert er von einem prosperierenden Standort. Und dank seiner A-Lage ist das Objekt generell gut vermietbar. Auch ist der Immobilienmarkt in B-Städten in der Regel sehr stabil, da hier nicht vergleichbar mit Immobilien spekuliert wird wie in Top-Städten. In der Tat sind Immobilien in Toplage in A-Städten mittlerweile kaum noch erschwinglich. Eine Investition fast nicht mehr rentabel. A-Immobilien in den Vororten oder B-Städten entwickeln sich oftmals sehr positiv, da sie von ihrer Nähe zu ihren begehrten Nachbarn, den Millionenstädten, profitieren.

Genauso positiv sind B-Standorte in A-Städten zu bewerten. Wie A-Lagen in B-Städten locken sie Investoren mit überschaubarem Investitionsaufwand bei hoher Rendite an. Zusätzlicher Pluspunkt: bei zunehmend angespannter Marktlage sind es die Core-Immobilien, die aufgrund ihrer hohen Mietpreise zuerst aufgegeben werden müssen. Gerade dann erfreuen sich B-Lagen in A-Städten einem Mietzustrom. Auf lange Sicht wird ein B-Stadtteil somit durch den Zuzug von Investoren und unterschiedlichen Käuferschichten aufgewertet. Mit der ABBA-Strategie lässt sich folglich mit überschaubaren Investitionen eine respektable Rendite erzielen. Auch die CREO Group hat bei ihrer Expansion außerhalb Berlins die ABBA-Strategie verfolgt: Die Wächtersbach Straße ist ein Paradebeispiel für eine exzellente Gewerbeimmobilie in einem nachgefragten Vorort von Frankfurt am Main.