Berliner Büroimmobilienmarkt – Chancen für das zehnte Jahr

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Berliner Büroimmobilienmarkt – Chancen für das zehnte Jahr

Abstrakte moderne Fassade

Foto: ralfgosch | ClipDealer

Für viele deutsche Unternehmen herrschte Anfang der 2010er-Jahre Aufbruchstimmung: Die Finanz- und Wirtschaftskrise war überwunden, die Wirtschaft wuchs wieder robust. Vor diesem Hintergrund expandierten zahlreiche deutsche Firmen, in der Bundeshauptstadt kam es zu zahlreichen Büroneuvermietungen in Form klassischer Zehnjahresverträge. Diese laufen in den kommenden Jahren aus. Für Investoren ergibt sich dadurch eine ideale Chance zur Optimierung des Cashflows, denn die Mietpreisniveaus haben in der Zwischenzeit deutlich angezogen. Allein im Vergleich zum ersten Halbjahr 2018 sind die Büromieten in Berlin in den ersten sechs Monaten des aktuellen Jahres um elf Prozent gestiegen.

Leerstandsquote in den Hauptstädten erreicht neues Rekordtief

Büroimmobilien sind in der Bundeshauptstadt zudem so stark nachgefragt wie nie zuvor – das zeigen die aktuellen Research-Daten der großen Maklerhäuser. Ein Grund dafür ist, dass Berlin eine eigene Sonderkonjunktur durchläuft und als Firmenstandort deutlich an Attraktivität gewonnen hat – Unternehmen siedeln neue Projektteams besonders gerne in der Hauptstadt an. Der hohe Nachfrageüberhang zeigt sich auch in der Leerstandsquote. In Berlin ist diese mit 1,4 Prozent auf einem Rekordtief angekommen. Etwa 263.000 Quadratmeter stehen leer – nach Angaben des Immobiliendienstleisters CBRE.

Doch nicht alle Flächen, die 2010 vermietet werden konnten, sind heutzutage noch markttauglich. Längst überfällige Sanierungen, eine schlechte Ausstattung, oder ein zu großer Leerstand im Objekt können dazu führen, dass diese Problemflächen trotz der exorbitanten Nachfrage nur schwer neue Mieter finden.

Revitalisierung statt Neubau – wie man von vorhandenen Potenzialen profitiert

Um der starken Flächennachfrage gerecht zu werden, wird an vielen Ecken mit dem Ziel gebaut, die angespannte Marktlage durch die Fertigstellung neuer Büroflächen zu entlasten. Doch viele der Büroflächen, welche in den kommenden Jahren fertiggestellt werden, sind bereits vorvermietet. 78 Prozent sind es bei jenen Immobilien, welche gegen Ende dieses Jahres bezugsfertig sein werden. Doch nicht überall kann neu gebaut werden – besonders im innerstädtischen Bereich ist aufgrund der geringen Bauplatzverfügbarkeit der Neubau schwierig. Das bedeutet, für den Berliner Büroimmobilienmarkt liegen die Chancen vor allem im Bestand. Das Stichwort dabei heißt Revitalisierung: Ein Experte im Revitalisierungsbereich von Bestandsimmobilien mit Leerstand ist die CREO Group, bei der sich institutionelle Immobilieninvestoren als Finanzierer früh in der Wertschöpfungskette beteiligen können, um überdurchschnittliche Renditen zu erzielen. Denn am heutigen Markt gilt: In der strategischen Entwicklung von Objekten liegt die Renditeerwartung meist höher als bei klassischen Core-Objekten – ohne die unkalkulierbaren Risiken.

Innerhalb der Plutos Group wurde zudem mit Plutos Finance die Strukturen für individuelle Investmentformen vom Mezzaninekapital bis hin zu Equity-Anteilen geschaffen. Mein Fazit: Revitalisierungsmaßnahmen können nicht nur ehemalige Problemflächen auf den Markt zurückführen, sondern stellen auch für Investoren große Chancen dar. Denn nach einer Revitalisierung profitieren sie von einer etablierten Gewerbeimmobilie in einem der spannendsten Wirtschaftszentren Europas.